Technology & Special Needs

Im Rahmen des NTN Innovation Booster – Technology and Special Needs haben achtzehn Teams auf den ersten Aufruf für Projekte geantwortet, um eine Sondierungsforschung oder eine Machbarkeitsstudie zu starten.
 
Fünf Teams überzeugten die Jury mit ihrem innovativen Projekt.

Machbarkeitsstudien

Transportable Wasserzugangseinrichtung

Bevölkerung: Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
 
Im Zusammenhang mit der Wasserfreizeit benötigen Menschen mit eingeschränkter Mobilität einen leichteren Zugang zum Wasser. In stark frequentierten Bereichen können zum Beispiel Hebekräne eingesetzt werden. In Ermangelung solcher Einrichtungen fällt der ganze Aufwand auf den Bediener. Das Fehlen einer Vorrichtung zur Unterstützung des Zugangs zu Wasser kann daher einschränkend oder ausschließend wirken.
 
Das Ziel des Projekts ist es daher, den Zugang zu Wasser in den meisten Gebieten, in denen es keine Einrichtungen gibt, zu ermöglichen, indem ein transportables, sicheres, einfach zu bedienendes, speziell entworfenes und konstruiertes Wasserzugangsgerät für Menschen mit eingeschränkter Mobilität entwickelt wird, um die Teilnahme an Wasserfahrten zu erleichtern.
Zwei Menschen mit eingeschränkter Mobilität sitzen auf Brettern und segeln auf einem See

Online-Plattform für barrierefreien Tourismus

Population: Menschen mit motorischen, hörenden oder visuellen Behinderungen
 
Mehrere Online-Plattformen nutzen eine wachsende Datenbank, die von Pro-Infirmis gepflegt wird, bezüglich der Zugänglichkeit von Freizeit- und Tourismuseinrichtungen. Die Informationen, die auf diesen Plattformen zu finden sind, bleiben jedoch auf einem informativen und beschreibenden Niveau.
 
Die auf dem aktuellen Markt angebotenen Ferien sind für bestimmte Gruppen konzipiert und werden von Menschen ohne Behinderung nicht besucht. Diese Art von Reisen verbergen persönliche Interessen und Wünsche und schaffen ein Gefühl der Stigmatisierung.
 
Das Ziel des Projekts ist es, die bestehenden Daten zur Erreichbarkeit zu erweitern und den Nutzern Zugang zu Ausflugs- und Aufenthaltsvorschlägen zu ermöglichen, die auf ihre Bedürfnisse, aber auch auf ihre persönlichen Interessen (Sport, Kultur, Gastronomie, etc.) abgestimmt sind.
Ein Mann im Rollstuhl macht einen Spaziergang mit einer Begleitperson

Explorative Forschung

Rehabilitation bei Hypoxie

Bevölkerung: Menschen mit eingeschränkter Mobilität
 
Menschen mit eingeschränkter Mobilität erleben eine Verschlechterung ihres Fitnessniveaus, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Da sie keinen einfachen Zugang zu Trainingszentren haben, könnte eine innovative Lösung für das Heimtraining zu einer deutlichen Verbesserung der Gesundheit dieser Menschen beitragen.
 
Inspiriert von der Sportwissenschaft wollen wir mit der simulierten Höhe eine zusätzliche Belastung für den Körper erzeugen und so die Intensität eines durch Muskelkraft begrenzten Herz-Kreislauf-Trainings erhöhen.
eine Ärtzin sitzt an einem Computer

Zugang zu Freizeittechnologien für Menschen mit Behinderungen: eine partizipative Forschung

Population: alle Menschen mit Behinderungen
 
Der Zugang zu Freizeitaktivitäten in der Freizeit für Menschen mit Behinderungen wird manchmal durch eine soziale, physische und sensorische Umgebung eingeschränkt, die nicht sehr inklusiv ist.
 
Digitale Werkzeuge sind eine Möglichkeit, ihre soziale Teilhabe zu erhöhen. Dieses Projekt zielt darauf ab, eine Technologie zur Erleichterung der Planung und Organisation von Freizeit zu entwickeln, die auf den Prinzipien des universellen Designs basiert. Eine Austauschplattform, die Informationen über die Zugänglichkeit und Attraktivität von kulturellen Umgebungen, Freizeitaktivitäten und öffentlichen Orten enthält, ist in Form einer kollaborativen Karte vorgesehen.
 
Nach einer ersten Phase der Ko-Konstruktion des Inhalts dieser Plattform in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren, wird in der zweiten Phase die Entwicklung und der Einsatz des digitalen Werkzeugs vorgeschlagen.
eine junge Frau mit Down-Syndrom nutzt ein Smartphone

Mein Gesundheit App: Prävention und Gesundheitsförderung

Population: alle Menschen mit Behinderungen
 
Um den Zugang zu Informationen und Angeboten der Gesundheitsförderung und -prävention zu verbessern, zielt dieses Projekt darauf ab, eine digitale Anwendung zu entwerfen, die auf innovativen technologischen Fortschritten in den Bereichen Matching und aktives Lernen basiert und einer Person mit einer Behinderung den Zugang zu Informationen und Angeboten ermöglicht, die auf ihre Bedürfnisse in einem zugänglichen und verständlichen Format ausgerichtet sind. 
 
Das zweite Ziel ist es, die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen zu erleichtern. Die Anwendung wird ein personalisiertes Tagebuch anbieten, das die eigenständige Verwaltung und Überwachung der verschiedenen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention erleichtert. Darüber hinaus wird ein Mapping der Dienste auf der Grundlage des Feedbacks der Begünstigten erstellt. Es wird auch Fachleuten und Angehörigen ermöglichen, die Bedürfnisse der Menschen zu kennen.
Eine Person verwendet ein Smartphone
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