Workshop zur Ideenfindung

Menschen mit Behinderungen treffen auf Menschen, die daran interessiert sind, gemeinsam innovative Ideen zu finden.

Der Innovation Booster Technology and Special Needs bietet Workshops an, um die Identifizierung innovativer Ideen zu erleichtern.

In diesem Workshop treffen Menschen mit Behinderungen mit Menschen zusammen, die an dem Thema interessiert sind. Auf der Grundlage der in der ersten Phase identifizierten Bedürfnisse entwerfen diese Personen innovative Lösungen. Diese konkreten Innovationsideen können dem Innovation Booster eingereicht werden und zu realen Projekten führen.

Die Teilnahme an diesen Workshops ist kostenlos.

Alle betroffenen und interessierten Personen sind eingeladen, an den Workshops teilzunehmen. Unten finden Sie die Daten und Orte der nächsten Workshops.

Sehbehinderung

Es werden zwei Ideationsworkshops zum Thema Sehbehinderung organisiert. Ein Workshop auf Deutsch in Luzern und ein Workshop auf italienisch in Lugano.

Symbol für Sehbehinderung: Ein Auge ist gestreift und dann durchgestrichen.

Workshop auf Deutsch: 22. September, 10.00 bis 15.00 Uhr

Obligatorische Anmeldung durch Ausfüllen des Formulars auf der rechten Seite. Ein Word-Formular ist verfügbar, schreibe uns an info@frh-fondation.ch oder rufe uns an unter 077 502 52 03.

Organisiert in Zusammenarbeit mit dem FabLab Luzern

logo du Fab Lab Luzern

Ort: FabLab Luzern, Horw (Technikumstrasse 21)

Eine Begleitung von Luzern aus ist auf Anfrage bei der Anmeldung möglich.

Programm:

9.42 Uhr Anreise in Horw (Zug von Luzern Abfahrt 9.30 Uhr)
10.00 Uhr Gipfeli und Kaffee/Tee im FabLab
  Einführung und Präsentation
 

Vorstellung von 3 Bedürfnisse / Problemstellung (siehe unten)

–          Wohnen

–          Autonomie, Reise

–          Freizeit, Gaming

10.30 Uhr Ideation durch kleine Übungen und Diskussion in kleinere Gruppen
11.45 Uhr Zusammenfassung in Plenum und Erklärung der Interessen
12.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen in der Mensa der Hochschule Luzern
13.00 Uhr Einführung zu den Maschinen im FabLab
13.30 Uhr Die Teilnehmenden können in kleinen Gruppen weiter über eine mögliche Lösung diskutieren und mit der Bildung des Projektteams beginnen.
15.00 Uhr Offizieller Abschluss des Workshops

Die drei Bedürfnisse, die präsentiert werden:

Wohnen: Menschen mit einer Sehbehinderung möchten alle Haushaltgeräte selbstständig bedienen können.

  • Berührungsempfindliche Haushaltsgeräte ohne physischen Bedienelemente sind für sehbehinderte oder blinde Menschen nur schwer oder gar nicht bedienbar.
  • Elektronische Anzeigen sind auch für sehbehinderte Menschen manchmal schwer zu lesen, weil der Kontrast nicht gut ist und blinde Menschen können sie ohnehin nicht sehen.

Autonomie, Reise: Menschen mit einer Sehbehinderung möchten sich selbstständig orientieren und Busse und Trams in jeder Stadt nutzen können.

  • Die Nummern auf den Bussen/Trams oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln sind häufig schlecht sichtbar für sehbehinderte Menschen.
  • Jede Stadt oder Region hat ihr eigenes öffentliches Verkehrsnetz, das unterschiedlich funktioniert: Beschilderung, Nummerierung, Ansage, Fahrplan usw.

Freizeit, Gaming: Menschen mit einer Sehbehinderung möchten ihre Hobbys geniessen können und bei Computer Spiele selbstständig spielen können.

  • Die Navigation innerhalb der Computer Spiele gehört zu den Hauptschwierigkeiten für Menschen mit einer Sehbehinderung.

Workshop auf Italienisch: 25. November, 10.00 bis 15.00 Uhr

Ort: Lugano (der genaue Ort wird noch bekannt gegeben).

Programm: Weitere Informationen über das Programm folgen in Kürze.

Geistige Behinderung

In Genf wird ein Workshop zum Thema geistige Behinderung auf Französisch organisiert.

Symbol für geistige Behinderung: zwei Seiten eines Gesichts, eine schwarz und eine weiß

Workshop auf Französisch: 4. November, 13.30 bis 16.00 Uhr

Anmeldung ist erforderlich. Bitte schreibe an info@frh-fondation.ch oder rufe an unter 077 502 52 03.

Workshop organisiert in Zusammenarbeit mit Clair Bois (Genf)

logo de Clair Bois

Ort: Espace Tourbillon, Plan-les-Ouates (Genf)

Programm: Weitere Informationen folgen in Kürze.

Informationen und Programm in einfacher Sprache

Wir unterstützen neue Erfindungen.

Diese Erfindungen können sein :

  • Objekte
  • Maschinen
  • Programme für das Tablet oder den Computer
  • Ein Service, der eine Person tut
Eine Glühbirne leuchtet auf dem Kopf eines Mannes. Der Mann hat eine Idee.
Eine Glühbirne leuchtet auf dem Kopf einer Frau. Die Frau hat eine Idee.

Diese Erfindungen helfen Menschen mit Behinderungen.

Wir brauchen Eure Hilfe, um diese Erfindungen zu entwickeln.

Eine Hand, die nach einer anderen Hand ausgestreckt ist

Wir möchten Euch gerne besuchen.

Wir werden für ca 2 Stunden da sein.

Wir können miteinander sprechen.

Die Arbeitsagogen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen werden auch da sein.

4 Personen sprechen miteinander. Die Personen sitzen im Kreis auf Stühlen.

Wir werden Ideen suchen.

Ideen für:

– Sicher zu sein, wenn ich den Rollstuhl benutze.

– sicher zu sein, wenn ich mit dem Rollstuhl rückwärts fahre.

Elektrischer Rollstuhl

Ideen für:

– Neue Menschen kennenlernen zu können.

– Selbstständig sein, wenn ich neue Leute treffe.

zwei Personen sprechen miteinander

Ideen für:

– alle Türen öffnen zu können.

– Türen in öffentlichen Gebäuden öffnen können.

eine stehende Person öffnet eine Tür zu ihr

Ihr könnt sagen, was ihr braucht.

Gemeinsam werden wir Lösungen suchen.

Diese Lösungen ermöglichen autonomer zu sein.

Ein Mann zeigt mit dem Finger auf sich selbst.
Skip to content