Sprechender Regatta-Chronometer

 

Projekttyp: Machbarkeitsstudie

Betroffene Behinderungen: Sehbehinderung

Thematiken: Teilhabe an Kultur, Freizeit und Sport

Status: Laufend

Die Idee ist, eine Regattauhr zu entwickeln, die für Segler mit einer Sehbehinderung zugänglich ist und gleichzeitig die gleichen Funktionen wie eine „klassische“ Regattauhr aufweist.

Bei einer Regatta (Rennen zwischen Segelbooten) ist ein guter Start entscheidend: Das heißt, die Startlinie genau am Ende des Countdowns zu kreuzen. Segeln ist ein Sport, der sich besonders für Sehbehinderte eignet (viele Eindrücke), aber während des Startvorgangs einer Regatta haben blinde oder sehbehinderte Segler nicht die Möglichkeit, die Zeit vor dem Start herunterzuzählen. Die Verwendung einer mobilen Anwendung auf dem Telefon ist nicht geeignet und bei einigen Regatten verboten. Die vorhandenen und von sehenden Seglern genutzten Uhren sind nicht zugänglich.

Einige Uhren ermöglichen ein akustisches (Piepton alle Minuten und Sekunden während der letzten 10 Sekunden) oder haptisches (Vibration) Feedback. Allerdings kann man die verbleibende Zeit nicht auf Abruf erhalten.

Die Adressaten des Projekts sind blinde und sehbehinderte Menschen.

Die Idee ist, eine Regattauhr für sehbehinderte Segler zu entwickeln, die zugänglich ist und gleichzeitig die gleichen Funktionen wie „klassische“ Regattauhren aufweist. Die Uhr wird die folgenden verschiedenen Funktionen haben:

  • Voraufgezeichnete Regattaprozeduren.
  • Zeiteinstellungen mit Feedback zu dem, was der Nutzer tut.
  • Sprachansage der verbleibenden Zeit alle 30s und dann alle 10s in der letzten Minute.
  • Akustische (Piepton) und/oder haptische Startsignale
  • Integration eines Bildschirms, auf dem man die Hintergrundbeleuchtung, Farbe und Größe der Ziffern einstellen kann.
  • Große, markante und leicht zugängliche Tasten (die Anzahl ist bei der Studie festzulegen).
  • Synchronisationsfunktion

Die Uhr wird vollständig an die Bedürfnisse des Benutzers und seiner Sehkraft angepasst.

Bei bestimmten Wettkämpfen wie den Weltmeisterschaften im „Blind Match Racing“ besteht eine Mannschaft vollständig aus blinden und sehbehinderten Personen, wobei zwangsläufig ein Blinder am Steuerrad sitzt. Derzeit verwenden die Mannschaften, die dazu in der Lage sind, traditionelle Regattauhren, haben aber große Schwierigkeiten, die Zeit abzulesen, und verlieren wertvolle Zeit. Daher ist es für eine gute Leistung und einen guten Start entscheidend, einen zugänglichen Zeitmesser zu haben. Obwohl diese Stoppuhr in erster Linie auf Regatten ausgerichtet ist, kann sie auch für andere Sportarten verwendet werden.

Regattaschiffe

Kontakt

GraniteApps

Marine Clogenson

marine.clogenson@graniteapps.ch 

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